© 2020 BSC EDELWEISS HARTBERG
BSC Edelweiß Hartberg Der Bogensportverein im Hartbergerland!
Sicherheitsregeln am Trainingsplatz!
Auf dem Trainingsplatz ist alles zu unterlassen, dass dem Zweck dieses Trainingsplatzes sowie der Sicherheit und Ordnung zuwiderläuft. Das Betreten und Benützen des Trainingsplatzes erfolgt auf eigene Gefahr. Der Schütze haftet für jede unsachgemäße Benutzung der Anlage und Geräte. Kinder dürfen nur unter Aufsicht eines Erwachsenen schießen. Anfänger haben die Anweisungen der Übungsleiter/Instruktoren zu beachten. Anfänger sollten ihre ersten Versuche nur unter Anleitung eines erfahrenen Schützen unternehmen. Bei Änderungen an der Ausrüstung sollten sich Anfänger von Bogenhändlern oder erfahrenen Schützen beraten lassen. Der Bogen Der Bogen ist ein Sportgerät, seine ehemalige Verwendung als Jagd und Kriegswerkzeug kann er aber nicht verleugnen. Auch ohne hohes Zuggewicht und die Verwendung von Pfeilen mit Jagdspitzen kann ein Bogen großen Schaden anrichten und entsprechend gilt im Umgang mit ihm angemessene Sorgfalt Der Bogen ist beim Zusammenbau sorgfältig zu kontrollieren. Schlampig zusammengebaute Bögen können sich während des Schusses selbsttätig abspannen oder zerlegen. Daher sind beim Zusammenbau des Bogens insbesondere der saubere Verlauf der Sehne in den Kerben und der korrekte Sitz der Wurfarme in dem Mittelstück zu überprüfen. Beim Aufspannen der Sehne auf den Bogen sollte diese jedes Mal sorgfältig auf gerissene Stränge besonders im Bereich der Mittelwicklung und der Augen untersucht werden. Auch durch ständiges Anschlagen an den Armschutz kann die Sehne durchgescheuert werden. Nie den Bogen ohne eingelegten Pfeil spannen und die Sehne loslassen ("trocken schießen"). Durch jeden derartigen Schuss verringert sich die Lebenserwartung des Bogens. Er könnte auch sofort brechen und dadurch Verletzungen verursachen. Die Pfeile müssen in Länge und Spinewert zum Bogen passen. Auf keinen Fall dürfen zu weiche Pfeile geschossen werden, weil diese brechen könnten. Die Pfeile müssen so lang sein, dass sie nicht versehentlich über die Pfeilauflage hinaus gezogen werden können Die Visiereinstellung ist vor dem ersten Schuss und bei jedem Wechsel der Distanz zu kontrollieren. Das Material ist regelmäßig auf Schäden zu kontrollieren. Während des Schießens ist zu beachten, dass sich Wurfarme bei sehr großer Hitze verwinden können, und in Folge die Sehne beim Schuss vom Bogen springen kann. Mittelstücke sind gelegentlich auf Sprünge an der Vorderseite im Griffbereich zu untersuchen. Nocken und Pfeilschäfte werden jedes Mal beim Zurückgehen von der Scheibe kontrolliert. Beschädigte oder ausgeweitete Nocken sollten sofort ausgetauscht werden. Es ist strengstens untersagt, mit Jagdspitzen, mit Compoundbögen über 60# oder sonstigem Gerät, die dem Begriff „Bogen“ nicht entsprechend, auf die Pfeildämpfer zu schießen. Der Bogen darf mit und ohne Pfeil nur an der Schusslinie und immer nur in Richtung zur Scheibe ausgezogen werden. Ein Pfeil darf erst an der Schusslinie eingelegt werden. Ein nicht geschossener Pfeil ist vor dem Verlassen der Schusslinie wieder vom Bogen zu nehmen. Niemals darf ein Pfeil senkrecht nach oben geschossen werden! Irgendwann kommt der Pfeil wieder herunter und dies mit annähernd derselben Energie, die er beim Abschuss hatte. Der Bogen darf auch nicht “von oben” ausgezogen werden. Insbesondere gilt dies für den Compoundbogen, weil der Release vorzeitig auslösen kann. Ein irrtümlich vorzeitig freigegebener Pfeil ist eine unberechenbare Gefahr. Bevor ein Schütze den Bogen in Richtung Scheibe hebt, hat er sich zu vergewissern, dass der Bereich vor, hinter und neben der Scheibe frei ist. Es muss auf einen angemessenen Sicherheitsbereich geachtet werden, insbesondere wenn Passanten bzw. Zuschauer auf dem Radweg unterwegs sind. Zu beachten ist auch, dass ein Pfeil, der eine Scheibe nur streift, noch sehr weit und in nicht vorhersehbarer Richtung weiterfliegen kann. Alle Schützen müssen gemeinsam zum Scoren zu den Scheiben gehen. Niemand darf zur Scheibe vorgehen, um seine Pfeile zu ziehen, bevor nicht alle Schützen das Schießen beendet haben. Scoreblätter werden 2m vor der Scheibe abgelegt. Um beim Bücken nach den Scoreblättern Kopf- oder Augenverletzungen durch die in der Scheibe steckenden Pfeile zu vermeiden, werden die Scoreblätter ca. 2 m vor der Scheibe abgelegt. Alle auf einem Bogenschießplatz Anwesenden haben darauf zu achten, nicht unvermutet in das Schussfeld eines Schützen zu geraten. Vorsicht beim Ziehen der Pfeile! Beim Ziehen der Pfeile ist stets darauf zu achten, dass andere Personen, die unmittelbar hinter dem ziehenden Schützen stehen, durch diesen nicht gefährdet werden. Es dürfen nie mehrere Schützen an einer Scheibe gleichzeitig ihre Pfeile ziehen (außer sie ziehen zusammen an einem Pfeil). Beim Ziehen der Pfeile soll mit einer Hand gegen die Scheibe gedrückt werden, um ein Vorkippen derselben zu verhindern. Nicht alle Scheiben sind so gut befestigt, wie es sein sollte! Werden einmal beide Hände benötigt, um einen festsitzenden Pfeil zu ziehen, ist der Dämpfer mit Schulter oder Ellbogen zu fixieren. Carbonpfeile sollen immer mit einem speziellen Pfeilzieher (einem Gummi oder anderem Schutz) aus dem Dämpfer gezogen werden, um Verletzungen an abstehenden Fasern zu vermeiden. Carbonfasern dringen leicht in die Haut ein, sind aber nur sehr schwer wieder zu entfernen und führen zu schmerzhaft eiternden Wunden! Prinzipiell werden Pfeile immer in Einschussrichtung wieder herausgezogen. Bleibt einmal eine Spitze im Dämpfer stecken, ist die betreffende Stelle zu markieren oder besser noch die Spitze sofort zu entfernen, indem diese etwa mit Hammer und einem großen Metallstift nach hinten durch den Dämpfer durchgestoßen wird. Wenn ein Schütze einmal hinter der Scheibe nach einem verschossenen Pfeil sucht, hat er immer die anderen Schützen darauf aufmerksam zu machen. Schießordnung FELDPARCOURS Um die notwendige Sicherheit im Schießbetrieb auf dem Parcours zu gewährleisten, sind nachstehende Punkte zusätzlich zu den o.a. Punkten der Sicherheitsregeln für den Outdoor Trainingsplatz zu beachten und strengstens einzuhalten. Ohne Aufsicht ist die Benutzung der Schießanlage nur den Mitgliedern des BSC Edelweiß Hartberg gestattet 1. Zuschauer, Interessenten oder Begleitpersonen von Schützen dürfen das Schussfeld nicht betreten und haben sich im nötigen Sicherheitsabstand hinter den Schützen aufzuhalten 2. Kein Schütze darf seinen Bogen mit aufgelegtem Pfeil spannen, ohne an dem Abschusspflock zu stehen. Er hat dabei in Richtung Scheibe zu zielen, nachdem er sich überzeugt hat, dass vor, hinter und neben der Scheibe das Schussfeld frei ist. Vor allem beim Bergab schießen ist zu berücksichtigen, dass der Pfeil auch in der Vorspannung und erst recht bei vollem Auszug unbeabsichtigt freigegeben werden kann. 3. Kein Schütze darf sich der Scheibe nähern, bevor nicht alle Schützen der Gruppe die Pfeile abgeschossen haben. 4. Ein Feldparcours darf nur entlang der markierten Wege und nur in der festgelegten Richtung begangen werden. 5. Wenn ein Schütze einmal hinter der Scheibe nach einem verschossenen Pfeil sucht muss der Bogen deutlich sichtbar vor der Scheibe aufgestellt werden. 6. Jeder unnötige Lärm ist zu vermeiden, insbesondere die Anrufung oder Unterhaltung mit Schützen, die sich am Abschusspflock befinden. 7. Jede Verunreinigung des Parcours ist zu unterlassen. Weiteres ist der Forstbestand nicht zu beschädigen. Bei Wiesen, die zu überqueren sind, muss der kürzeste Weg genommen werden. Nach Möglichkeit ist immer am Rand der Wiese zu gehen. 8. Das Betreten und Benützen des Parcours erfolgt auf eigene Gefahr. Der Schütze haftet für jede unsachgemäße Benutzung der Anlage und Geräte.
© 2020 BSC EDELWEISS HARTBERG
Sicherheitsregeln am Trainingsplatz!
Auf dem Trainingsplatz ist alles zu unterlassen, dass dem Zweck dieses Trainingsplatzes sowie der Sicherheit und Ordnung zuwiderläuft. Das Betreten und Benützen des Trainingsplatzes erfolgt auf eigene Gefahr. Der Schütze haftet für jede unsachgemäße Benutzung der Anlage und Geräte. Kinder dürfen nur unter Aufsicht eines Erwachsenen schießen. Anfänger haben die Anweisungen der Übungsleiter/Instruktoren zu beachten. Anfänger sollten ihre ersten Versuche nur unter Anleitung eines erfahrenen Schützen unternehmen. Bei Änderungen an der Ausrüstung sollten sich Anfänger von Bogenhändlern oder erfahrenen Schützen beraten lassen. Der Bogen Der Bogen ist ein Sportgerät, seine ehemalige Verwendung als Jagd und Kriegswerkzeug kann er aber nicht verleugnen. Auch ohne hohes Zuggewicht und die Verwendung von Pfeilen mit Jagdspitzen kann ein Bogen großen Schaden anrichten und entsprechend gilt im Umgang mit ihm angemessene Sorgfalt Der Bogen ist beim Zusammenbau sorgfältig zu kontrollieren. Schlampig zusammengebaute Bögen können sich während des Schusses selbsttätig abspannen oder zerlegen. Daher sind beim Zusammenbau des Bogens insbesondere der saubere Verlauf der Sehne in den Kerben und der korrekte Sitz der Wurfarme in dem Mittelstück zu überprüfen. Beim Aufspannen der Sehne auf den Bogen sollte diese jedes Mal sorgfältig auf gerissene Stränge besonders im Bereich der Mittelwicklung und der Augen untersucht werden. Auch durch ständiges Anschlagen an den Armschutz kann die Sehne durchgescheuert werden. Nie den Bogen ohne eingelegten Pfeil spannen und die Sehne loslassen ("trocken schießen"). Durch jeden derartigen Schuss verringert sich die Lebenserwartung des Bogens. Er könnte auch sofort brechen und dadurch Verletzungen verursachen. Die Pfeile müssen in Länge und Spinewert zum Bogen passen. Auf keinen Fall dürfen zu weiche Pfeile geschossen werden, weil diese brechen könnten. Die Pfeile müssen so lang sein, dass sie nicht versehentlich über die Pfeilauflage hinaus gezogen werden können Die Visiereinstellung ist vor dem ersten Schuss und bei jedem Wechsel der Distanz zu kontrollieren. Das Material ist regelmäßig auf Schäden zu kontrollieren. Während des Schießens ist zu beachten, dass sich Wurfarme bei sehr großer Hitze verwinden können, und in Folge die Sehne beim Schuss vom Bogen springen kann. Mittelstücke sind gelegentlich auf Sprünge an der Vorderseite im Griffbereich zu untersuchen. Nocken und Pfeilschäfte werden jedes Mal beim Zurückgehen von der Scheibe kontrolliert. Beschädigte oder ausgeweitete Nocken sollten sofort ausgetauscht werden. Es ist strengstens untersagt, mit Jagdspitzen, mit Compoundbögen über 60# oder sonstigem Gerät, die dem Begriff „Bogen“ nicht entsprechend, auf die Pfeildämpfer zu schießen. Der Bogen darf mit und ohne Pfeil nur an der Schusslinie und immer nur in Richtung zur Scheibe ausgezogen werden. Ein Pfeil darf erst an der Schusslinie eingelegt werden. Ein nicht geschossener Pfeil ist vor dem Verlassen der Schusslinie wieder vom Bogen zu nehmen. Niemals darf ein Pfeil senkrecht nach oben geschossen werden! Irgendwann kommt der Pfeil wieder herunter und dies mit annähernd derselben Energie, die er beim Abschuss hatte. Der Bogen darf auch nicht “von oben” ausgezogen werden. Insbesondere gilt dies für den Compoundbogen, weil der Release vorzeitig auslösen kann. Ein irrtümlich vorzeitig freigegebener Pfeil ist eine unberechenbare Gefahr. Bevor ein Schütze den Bogen in Richtung Scheibe hebt, hat er sich zu vergewissern, dass der Bereich vor, hinter und neben der Scheibe frei ist. Es muss auf einen angemessenen Sicherheitsbereich geachtet werden, insbesondere wenn Passanten bzw. Zuschauer auf dem Radweg unterwegs sind. Zu beachten ist auch, dass ein Pfeil, der eine Scheibe nur streift, noch sehr weit und in nicht vorhersehbarer Richtung weiterfliegen kann. Alle Schützen müssen gemeinsam zum Scoren zu den Scheiben gehen. Niemand darf zur Scheibe vorgehen, um seine Pfeile zu ziehen, bevor nicht alle Schützen das Schießen beendet haben. Scoreblätter werden 2m vor der Scheibe abgelegt. Um beim Bücken nach den Scoreblättern Kopf- oder Augenverletzungen durch die in der Scheibe steckenden Pfeile zu vermeiden, werden die Scoreblätter ca. 2 m vor der Scheibe abgelegt. Alle auf einem Bogenschießplatz Anwesenden haben darauf zu achten, nicht unvermutet in das Schussfeld eines Schützen zu geraten. Vorsicht beim Ziehen der Pfeile! Beim Ziehen der Pfeile ist stets darauf zu achten, dass andere Personen, die unmittelbar hinter dem ziehenden Schützen stehen, durch diesen nicht gefährdet werden. Es dürfen nie mehrere Schützen an einer Scheibe gleichzeitig ihre Pfeile ziehen (außer sie ziehen zusammen an einem Pfeil). Beim Ziehen der Pfeile soll mit einer Hand gegen die Scheibe gedrückt werden, um ein Vorkippen derselben zu verhindern. Nicht alle Scheiben sind so gut befestigt, wie es sein sollte! Werden einmal beide Hände benötigt, um einen festsitzenden Pfeil zu ziehen, ist der Dämpfer mit Schulter oder Ellbogen zu fixieren. Carbonpfeile sollen immer mit einem speziellen Pfeilzieher (einem Gummi oder anderem Schutz) aus dem Dämpfer gezogen werden, um Verletzungen an abstehenden Fasern zu vermeiden. Carbonfasern dringen leicht in die Haut ein, sind aber nur sehr schwer wieder zu entfernen und führen zu schmerzhaft eiternden Wunden! Prinzipiell werden Pfeile immer in Einschussrichtung wieder herausgezogen. Bleibt einmal eine Spitze im Dämpfer stecken, ist die betreffende Stelle zu markieren oder besser noch die Spitze sofort zu entfernen, indem diese etwa mit Hammer und einem großen Metallstift nach hinten durch den Dämpfer durchgestoßen wird. Wenn ein Schütze einmal hinter der Scheibe nach einem verschossenen Pfeil sucht, hat er immer die anderen Schützen darauf aufmerksam zu machen. Schießordnung FELDPARCOURS Um die notwendige Sicherheit im Schießbetrieb auf dem Parcours zu gewährleisten, sind nachstehende Punkte zusätzlich zu den o.a. Punkten der Sicherheitsregeln für den Outdoor Trainingsplatz zu beachten und strengstens einzuhalten. Ohne Aufsicht ist die Benutzung der Schießanlage nur den Mitgliedern des BSC Edelweiß Hartberg gestattet 1. Zuschauer, Interessenten oder Begleitpersonen von Schützen dürfen das Schussfeld nicht betreten und haben sich im nötigen Sicherheitsabstand hinter den Schützen aufzuhalten 2. Kein Schütze darf seinen Bogen mit aufgelegtem Pfeil spannen, ohne an dem Abschusspflock zu stehen. Er hat dabei in Richtung Scheibe zu zielen, nachdem er sich überzeugt hat, dass vor, hinter und neben der Scheibe das Schussfeld frei ist. Vor allem beim Bergab schießen ist zu berücksichtigen, dass der Pfeil auch in der Vorspannung und erst recht bei vollem Auszug unbeabsichtigt freigegeben werden kann. 3. Kein Schütze darf sich der Scheibe nähern, bevor nicht alle Schützen der Gruppe die Pfeile abgeschossen haben. 4. Ein Feldparcours darf nur entlang der markierten Wege und nur in der festgelegten Richtung begangen werden. 5. Wenn ein Schütze einmal hinter der Scheibe nach einem verschossenen Pfeil sucht muss der Bogen deutlich sichtbar vor der Scheibe aufgestellt werden. 6. Jeder unnötige Lärm ist zu vermeiden, insbesondere die Anrufung oder Unterhaltung mit Schützen, die sich am Abschusspflock befinden. 7. Jede Verunreinigung des Parcours ist zu unterlassen. Weiteres ist der Forstbestand nicht zu beschädigen. Bei Wiesen, die zu überqueren sind, muss der kürzeste Weg genommen werden. Nach Möglichkeit ist immer am Rand der Wiese zu gehen. 8. Das Betreten und Benützen des Parcours erfolgt auf eigene Gefahr. Der Schütze haftet für jede unsachgemäße Benutzung der Anlage und Geräte.
BSC Edelweiß Hartberg Der Bogensportverein im Hartbergerland!